Yoga und Bewegung ?! (bouncing in asanas and the sliding fascia…)

Kürzlich sagte mir ein Student, der das erste Mal eine SRIDAIVA-Klasse erlebt hat, dass er gar nicht wusste, dass man sich im Yoga bewegen dürfe.

Ja, sagte ich. Bewegung findet innerhalb der Asanas statt als auch fokussiert in den Übergängen. Dabei kommt das push-and-pull-principle zur Anwendung, welches jenem spannungsreichen Zusammenhalt (s. Tensegrity) im Körper als Grundlage dient.

Die a-monotone Bewegung verhilft den Schichten der Faszien, ihr eigenes Verkleben und Verfilzen zu verhindern. Um noch einmal den GEO_Artikel vom Februar 2015 zu zitieren: „Elastisch federnde Bewegungen – wie etwa beim Hüpfen oder Tanzen – sind gut geeignet, die Faszienfitness zu fördern. Das Bindegewebe kann vielerlei Formen annehmen; als Kleb- und Schmierstoff zwischen einzelnen Lagen, Platten, Muskeln und Organen, ermöglicht es dem Körper seine Harmonie des inneren Gleitens. Die starke, dreilagige Lendenfaszie etwa kann zur Quelle vieler Rückenschmerzen mutieren, wenn das reibungslose Gleiten der 3 Lagen gestört ist. Nicht nur Muskeln und Gelenke sind Ursachen von Schmerzen im Kreuz. Durch gezieltes Reizen der dortigen Zellen durch die Bowspring-Technologie, lösen sich trockene Verklebungen (Viskositätsausgleich), da entsandte Signale an das zentrale Nervensystem entsprechende Nährstoffversorgung provozieren. Die unterbrochene Informationsleitung wird bei aktiver, lordotischer Rückenmuskulatur wieder hergestellt, die zuvor bei nach unten gezogenem Steißbein (schlechte Sitzhaltung, emotionaler Rückzug, Angst usw.) unterbrochen war.

Man vergleiche das Reiben zweier Seidentücher aufeinander mit dem von grobem Leinen. Ein bewegtes Yoga, welches mit Druck und Zug (dem bouncing) arbeitet, sucht das seidige Gleiten im Körper wieder zu ermöglichen. Die Bowspring-Technologie durchpulst den ganzen Körper. Sind alle Schlüsselbereiche des Körpers gleichzeitig „aligned and integrated, then the Bowspring can have maximum power to root from the core of the pelvis down through the legs and the feet in order to extend up through the top of the head. In the Bowspring, the arms and hands help provide maximum extension of the spine by pulling from the fingertips into the expanding heart“ (John Friend).

Wird etwa ein Spagat (Hanumanasana) angestrebt, so nicht durch wiederholtes, expansives Durchdrücken der Kniekehle. Vielmehr durch Druck- und Zugbewegung in der Ferse im Boden bei gebeugtem Knie. Fasern formieren sich neu und lösen biochemische Kaskaden aus. Zellen verstoffwecheln besser, funktionelle Ketten arbeiten und nach und nach entsteht erstaunliche Dehnung ohne Verletzungsgefahr.

Submit a comment

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.